Andrea Honer, Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gerade steht die Welt Kopf, ein Virus, das aktuell noch mehr Fragen als Antworten aufwirft, hat unser Leben mit einem Schlag verändert.

Da das Coronavirus und die Covid-19 Erkrankung nach wie vor sämtliche Medien beherrschen, wollen wir in dieser Ausgabe bewusst ein paar völlig andere Themenbereiche behandeln. Etwas Abwechslung vom täglichen Wahnwitz sozusagen. Doch nicht ohne den Hinweis: lassen Sie sich mit dem Schlagwort der „neuen Normalität“ nicht hinter’s Licht führen. Nichts an der jetzigen Situation ist normal.

Nicht die Ausgangsbeschränkungen für Millionen von Menschen, nicht der massive Einschnitt in fundamentale Grundrechte, nicht die dramatischen wirtschaftlichen Auswirkungen, nicht die verheerenden Einschränkungen sozialer Kontakte bei den sogenannten Risikogruppen und ganz gewiss nicht die hundertausenden Toten weltweit.

Die Verlockung nach einer Ausweitung von zentraler Kontrolle ist für viele Regierungen und Staatsmänner (und -frauen) groß. Doch wir dürfen die mühsam errungenen Rechte einer aufgeklärten liberalen und solidarischen Gesellschaft in Österreich nicht leichtfertig für scheinbare Sicherheit opfern. Der Diskurs muss gefördert werden, Für und Wider abgewogen und demokratische Entscheidungen getroffen werden. Transparenz ist das Gebot der Stunde.

Aber, auch das schaffen wir! Und nun, wie versprochen, zu etwas ganz anderem …

Kategorie Bewegen: Doping für Hobbysportler

Das Entsetzen über Spitzensportler, die unerlaubte „Hilfsmittel“ einsetzen, um ihre Leistungen zu pushen, ist meist groß. Dabei ist Doping im Hobbysport ebenfalls längst angekommen – und um nichts weniger fragwürdig.

Kategorie Genießen: Die Kleinstbauern

Die Industrialisierung der Landwirtschaft ist der Untergang der kleinen Bauernhöfe. Jason und Michele Nunn sind trotzdem unter die Gemüsebauern gegangen und es funktioniert. Seit der Coronaepedemie sogar fast noch besser. Ein Beitrag über einen Hoffnungsschimmer in ungewöhnlichen Zeiten, jenseits verklärter Bauernromantik.

Kategorie Leben: Training für die grauen Zellen – was macht fit im Kopf?

Zuviel und zu wenig tun selten gut – das trifft auch auf das Gehirn zu. Stress, aber auch Langeweile sind alles andere als förderlich für die Hirnleistungen. Einige Tricks helfen müden grauen Zellen wieder auf die Sprünge und Gefahren wie Reizüberflutungen kann auch anders begegnet werden.

Im Namen der gesamten Redaktion wünschen wir Ihnen Gesundheit und eine gute Portion Ausharrungsvermögen in diesen verrückten Zeiten. Nutzen wir diese außergewöhnliche Zeit für außergewöhnliche Gedanken, sehen wir die Krise als Chance für neue Perspektiven, aber auch als Chance für Veränderungen und Verbesserungen, die unser zukünftiges Leben nachhaltig bereichern können.

Herzlichst
Andrea Honer & Kave Atefie