Andrea Honer, Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Laut Schätzungen leben in Österreich 3,1 Millionen Haustiere. Für viele Menschen ist nach einer aktuellen Umfrage ein Leben ohne tierische Gefährten nicht mehr vorstellbar.

Die bevorzugten Haustiere der Österreicher bewegen sich auf vier Pfoten, wobei Katzen sogar noch beliebter und verbreiteter als Hunde sind. Sie stellen Familienmitglieder dar, die Freund, Freizeitpartner und Seelentröster in einem sind. Tiere bereichern zweifellos unser Leben und können, wie zahlreiche Studien belegen, auch unsere Gesundheit fördern.

Grundsätzlich sind viele Tierarten sogar geeignet, therapeutischen Nutzen zu bringen, aber nicht individuell jedes Tier kann das. Hunde, Katzen, Pferde, Lamas, Ziegen, Kaninchen, ja, sogar Hühner werden eingesetzt, um Herz-, Schlaganfall-, Alzheimerpatienten, Patienten mit Sprach- und Bewegungsstörungen, körperlichen und geistigen Behinderungen, Depressionen, Verhaltensauffälligkeiten, Schmerzen, in der Rehabilitation oder der Drogenabhängigkeit zu helfen. Grund genug uns in dieser Ausgabe ausgiebig mit dem Thema „Tiergestützte Therapien“ zu beschäftigen.

Außerdem haben wir uns der Frage gewidmet, wie Sie ihr Zuhause zu einem effektiven Fitnesstempel machen und dabei nicht einmal viel Equipment benötigen. Erwarten Sie aber keine allzu einfachen Antworten wie Sie Ihren inneren Schweinehund besiegen können, denn ohne Disziplin geht es nicht. So viel sei schon an dieser Stelle verraten.

Therapeuten mit vier Pfoten

Tiergestützte Therapie bedingt, dass der menschliche Therapeut eine fundierte Ausbildung als Fachkraft für tiergestützte Therapie genießt. Mit entsprechend geeigneten Tieren ist dann gesichert, dass der therapeutische Effekt, den Patienten mit vielfältigen Beschwerden in Anspruch nehmen, auch tatsächlich eintritt. Dass die felligen – oder fedrigen – Begleiter nachhaltig positiv auf Menschen wirken können, ist längst wissenschaftlich belegt.

Was die Tiergestützte Therapie kann und was nicht, welche Tiere zum Einsatz kommen und warum die Schulmedizin das Angebot nur zögerlich nutzt.

Fitnesstraining daheim – der Kampf gegen den inneren Schweinehund

AIn sozialen Medien, im TV oder in Magazinen genießen Anbieter von Tipps für das ideale Workout zu Hause viel Zuspruch. Optisch durchaus ansprechend sind Übungen mit wenig oder sogar ohne Gerät, die – regelmäßig praktiziert – eine perfekte Körperformung und eine beneidenswerte Kondition versprechen. Bloß: Wie realistisch ist es, den Kampf gegen den inneren Schweinhund daheim, vielleicht sogar ganz alleine zu gewinnen?

Im Namen der gesamten Redaktion wünsche Ihnen eine gesunde und gutgelaunte Frühlingszeit!

Ihre
Andrea Honer